Freitag, 25. August 2017

Buchvorstellung: "Das 1x1 des Einkochens" und Verlosung

"Einrexen" oder "Einwecken", diese Ausdrücke kennt ihr vielleicht. Es ist damit das Einkochen, das Haltbarmachen durch Erhitzen  im Glas unter Luftabschluss, gemeint. Die führenden Hersteller von Einmachgläsern haben diesen Sprachgebrauch geprägt, einerseits die Firma Weck-Glas, andererseits das Rex- Glas der Firma Müller Glas. Bei uns zu Hause wurde lange jedes Jahr Russenkraut "eingeweckt".


http://www.stocker-verlag.com/uploads/media/Tomsich__Das_1x1_des_EInkochens.jpg


Als ich das Buch das erste Mal durchblätterte, landete ich gleich bei den Rezepten und war begeistert...genau mein Geschmack.Chilimarmelade, Zwetschkenröster, Eingelegte Zucchinischeiben in einer Olivenöl-Zitronen- Mischung,Olivencreme,..
Man merkt sofort, dass die Autoren Nikolaus Tomisch (leitender Mitarbeiter bei einem führenden Hersteller von Einmachgläsern) und Felix Büchele (Fotograf) begnadete Hobbyköche sind. Über 90 Rezepte, von einfachen Marmeladen über Kompott, Säfte, Sirup, Chutney und Pesto, eingesalzene Köstlichkeiten und in Öl eingelegtes Gemüse bis hin zu Suppen, Gulasch, Eintöpfen und Aufläufen im Glas, runden dieses Buch ab. Selbst Brot und Kuchen können in den richtigen Gläsern gebacken werden.
  Am liebste hätte ich gleich losgelegt um eines der Rezepte auszuprobieren...aber... das Buch hat ja auch noch einen Theorieteil, keinen unwesentlichen. Denn dieses Buch befasst sich ausführlich mit den Techniken des Einkochens und erklärt genau, wofür welche Gläser und welche Verschlüsse geeignet sind, und wie richtig eingekocht und gelagert wird.
 Nachdem ich den Theroieteil aufmerksam gelesen hatte, machte ich mich auf die Suche nach Einmachgläsern in den Geschäften in der nächstgelegenen Stadt...und siehe da vom Lagerhaus bis zum Supermarkt gab es "Rex" oder "Weck" oder andere passable Einmach- und Schraubgläser...

 

 ...Zurück zu Hause probierte ich dann gleich ein Rezept aus: Ich entschied mich für das Süß- scharfe Tomatenchutney, zumal ich Chutneys gerne mag und weil uns der Garten gerade viele Tomaten schenkt.

Fazit:
Ein Grundlagenwerk für alle die ihre Lieblingsrezepte im Glas einfangen wollen.



Das 1x1 des Einkochens
"Einrexen" und "Einwecken" leicht gemacht
ISBN 978-3-7020-1650-0

Ein herzliches Dankeschön an den Leopold-Stocker-Verlag, der mir nicht nur ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich darf auch ein Exemplar verlosen :)
Also, wer jetzt neugierig auf dieses Buch geworden ist, der hinterlässt mir bitte hier
 bis 2.September 2017 einen Kommentar.


Viel Glück :)

Donnerstag, 24. August 2017

Apfelstrudel...

... oder Striptease auf der Kochinsel - wie man einen Apfelstrudelteig behutsam auszieht :)


Apfelstrudelrezept:

Für den Teig:
300g glattes Weizenmehl
125ml Wasser
4 EL Öl

Für die Fülle:
1,5 kg Äpfel (auf jeden Fall eine säuerliche Sorte)
100g Zucker
1handvoll Rosinen
50g Semmelbrösel
40g zerlassene Butter
etwas Zimt
 
 Außerdem etwas zerlassene Butter zum Bestreichen des Strudels

1.Mit den Teigzutaten einem glattenTeig kneten. 
Wenn sich der Teig gut von den Händen bzw. Unterlage löst, zu einer Kugel formen , ihn mit Öl bestreichen und zugedeckt eine gute halbe Stunde rasten lassen.
2.Inzwischen Äpfel schälen und dünnblättrig schneiden.
Dann mit den übrigen Füllzutaten vermengen.
3. Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
4.Ein Strudeltuch (oder ein größeres Geschirrtuch aus Baumwolle) mit Mehl bestäuben.
Den Teig darauf circa 1cm dünn ausrollen.
Dann (und das ist etwas knifflig) den Teig mit dem Handrücken nach allen Seiten so dünn wie möglich behutsam ausziehen.
5. Die Füllung auf den Teig verteilen. Das Strudeltuch hochheben und den Strudel einrollen. Die Endestücke zusammendrücken und dicke Teigränder wegschneiden.
6. Den Studel auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Blech legen und ihn mit etwas zerlassener Butter bestreichen.
7. Den Strudel bei 180 Grad circa 35 Minuten backen.


Tipp: Apfelstrudel mit einem Kugerl Vanilleeis servieren :)

Mittwoch, 23. August 2017

Die kleine Glückskatze

Darf  ich vorstellen, dass ist "Roxi". Die kleine Glückskatze ist am Montag zu uns ins gelbe Haus gezogen und verzaubert mit ihrer Art die ganze Familie.


Dienstag, 22. August 2017

Große Kinder und ein Hobbygärtnerkissen :)


Könnt ihr euch noch an die süßen Entenkinderfotos vor ein paar Wochen erinnern. Jetzt sind die Kinder schon größer als ihre Mama... ja, mir geht es da nicht anders :)


"Traue nicht
dem Ort
an dem kein
Unkraut
wächst"

Am regenreichen Wochenende habe ich für unsere Couch auf der Terrasse ein Kissen genäht und mit Stempelbuchstaben und Textilfarbe bedruckt.

"Gärtnern ist
mein Yoga
Gummistiefel 
meine Pumps"

Freitag, 18. August 2017

Es summt und brummt


 Am Teich blüht jetzt der Blutweiderich und Herbstanemonen Und es summt und brummt rund um die vielen Blüten. Zur Zeit haben es unsere Bienchen sehr leicht, liegt doch die Blütenpracht gleich neben dem Bienenstock.

Ja, und dann schwirrten da noch die Wespen um die Trauben...
...welche ich geschenkt bekommen habe, ganz viele. Die Menge konnten wir unmöglich essen...
was daraus machen? 
...Traubensaft :) 

Und so wird´s gemacht:
Weintrauben abzupfen und in einem Topf mit Wasser auffüllen, bis die Trauben mit Wasser bedeckt sind. Diese lasse ich eine viertel Stunde leicht köcheln. Danach püriere ich das Ganze leicht mit einem Mixstab.
Ich bereite ein Tuch vor, dass ich über ein Sieb lege. Durch das Tuch lasse ich die pürierte Masse in einen Kochtopf laufen. Dies dauert ein wenig... anschließend wringe ich das Tuch noch gut aus.
Den abgefilterten Saft koche ich nochmal mit etwas Zucker (pro Liter ca.50g) auf und fülle ihn in Flaschen ab.
Der Saft ist sehr süß und schmeckt am besten aufgespritzt mit Leitungswasser oder Mineral.



Donnerstag, 17. August 2017

Mein Leben mit DCM

Als dilatative Kardiomyopathie (DCM) wird eine krankhafte Erweiterung (Dilatation) einer oder beider Herzkammern bezeichnet.  
Ungeduldig, verärgert, verzweifelt,...ja, das bin ich manchmal!
Jedes Mal, wenn ich bergauf gehe, wenn ich kurz laufe um noch etwas zu erwischen, wenn ich den vollen Wäschkorb trage, ich staubsauge, bei der Arbeit kleine Kinder herumtrage, alle Arbeiten über Kopf, Radfahren probiere,... und ich sofort Schweißausbrüche bekomme, kurzatmig werde und mir oft schwindig wird ... wenn mir am Nachmittag nach der Arbeit oder am Wochenende am Abend ganz einfach die Energie und Kraft fehlt und mir mein Körper ganz klar signalisiert "ich brauche Ruhe"... ich mich gerne mit Freunden treffen möchte, ich aber manchmal einfach zu erschöpft und müde bin...ist das manchmal sehr zermürbend..." Die Notwendigkeit die körperlichen Belastungen an die Schwere der Erkrankung anzupassen"...verändert mein tägliches Leben.
  "Den erkrankten Herzmuskel kann man bei der DCM nicht durch Belastung trainieren, man muss lernen, seine Reserven ökonomisch einzusetzen"... und das ist gar nicht so einfach und ich überschätze mich immer wieder aufs Neue!
Positive Gefühle hingegen hinterlassen bei mir: Spaziergänge, Fotografieren, Lesen und Schreiben, sie sind ein guter Ausgleich für die Einschränkung der körperlichen Aktivitäten. Leider haben sich meine Krankheitsanzeichen seit der Diagnose letzten Jahres nicht gebessert, aber sie haben sich auch nicht verschlechtert!...positiv Denken :)


Die meisten von euch wissen, dass ich ein sehr positiv denkender Mensch bin! Dennoch möchte ich realistisch bleiben, ohne dabei depressiv zu wirken. DCM ist nicht heilbar und die allgemeinen Prognosen dieser chronischen Erkrankung sind schlecht.
  Die Gedanken, manchmal Worst-case-Szenarien, hinsichtlich meiner Lebensqualität und vorallem Lebenserwartung werden mich höchstwahrscheinlich immer wieder mal einholen.
 Aber ich betrachte seither vieles auch anders und leichter. Schöne Momente und Begegnungen schätze und genieße ich noch mehr. Und wir alle haben keine unbegrenzte Zeit!  

 Meine größte Motivation und Stütze ist meine Familie!

 Alles in allem hatte ich Glück, dass meine Erkrankung erkannt wurde und ich ihr bestenfalls viele Jahre entgegensteuern kann!
So, und nun genug mit der Gedankenkrämerei und Schwarzmalerei...
das musste mal raus!


Seid mir lieb gegrüßt und gebt gut auf euch acht!
Petra

Dienstag, 15. August 2017

Innehalten



Der Fluß und sein Ufer
lassen mich innehalten,
Ruhe fühlen
und tiefe Liebe zum Leben spüren!


Wir haben heute wunderbare Stunden am Traunufer verbracht...
...auch mit so manchen tierischen Begegnungen :)

Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 13. August 2017

Einfach öko

...so heißt der Titel meines Rezensionsexemplares. Das Buch unterzieht die eigenen vier Wände und dem Konsumverhalten einem "Ökocheck". Die Autoren wollen aufzeigen, welche Nachhaltikeits- und Einsparungspotentiale es gibt, vor allem welche wirklich Sinn machen und räumen mit so manchem Mythos auf.


Im Klappentext heißt es: 
"Macht es Sinn öko zu sein, wenn der Nachbar es nicht ist? Wo lohnt es sich wirklich etwas zu ändern? Muss ich mein Leben komplett umkrempeln?"

Laut den Autoren Markus Franken und Monika Götze (beide studierten technischen Umweltschutz) ist dies nicht nötig. Jeder kann ansetzten, wo es ihr/ ihm am besten passt. Mit über 200 plausiblen Tipps wollen sie dies aufzeigen.
Es werden Ideen zum lokalen und fairen Einkaufen präsentiert. Sie beleuchten und hinterfragen unser Essverhalten, unsere Mobilität und unsere Kleidung. Sie zeigen, wo sich Energie- und Stromsparen wirklich lohnen. Sie entlarven so manchen Ökomythos und erklären, gemeinsam mit Experten (Dr. Nico Peach und Dr. Anja Achtziger), wie es besser gehen könnte.
Und vor allem schreiben sie, wie ich so wichtig finde, vom "Umdenken": Neue Werte statt neue Dinge- Mitmachen statt abwarten! Viele, nein nicht alle, leben im permanenten Überfluss.
Wir müssten eigentlich nicht ständig etwas Neues kaufen, denn in jeder Kaufentscheidung steckt ein Abgrund von kleinen und großen Umweltbelastungen. Daher: Gebrauchtes wertschätzen, selber machen, gemeinsam Handwerken! Teilen statt besitzen- Vieles kann geteilt werden und muss nicht mehrfach angeschafft werden. Reparieren statt wegwerfen!

"Dinge solange wie möglich benutzen ist mit wenigen Ausnahmen das Beste!"

Fazit:
Kennt ihr das? Man steht im Supermarkt und muss für sich und seine Familie einkaufen...Was sind da für Inhaltsstoffe drinnen, etwa Geschmacksverstärker, Palmöl,...kommt das aus biologischer Landwirtschaft und ist es Fair Trade?... und warum ist alles doppelt und dreifach verpackt?... Der Einkauf gestaltet sich jedes Mal Spießrutenlauf... Leichter fällt es mir da schon auf dem Bauernmarkt. Ich habe mein Verpackungsmaterial selber mit und ich weiß was ich bekomme, kann ich doch den "Hersteller" selber fragen... 
Die Frage, die sich viele von uns stellen: Macht es Sinn "öko" zu sein? Ich höre oftmals (vor allem von der älteren Generation, meinen Eltern):" Ich kann daran alleine eh´ nix ändern!"
"Einfach öko"...genau darauf setzt dieses Buch: Es möchte uns dabei unterstützen, möglichst einfach nachhaltiger zu leben. Jeder kann etwas dazu beitragen. Weder sind wir machtlos, noch ist alles alternativlos. Es gibt attraktive Alternativen für unsere Handlungen.
Ganz wichtig: Das Buch will keine Vorschriften machen, sondern praktische Entscheidungshilfen bieten, die es uns leichter machen sollen, Einkaufen, Wohnen oder Mobilität nachhaltiger zu gestalten! Denn wir leben doch schon sowas von am Limit...uns bleibt doch gar nichts anderes übrig als umzudenken.

"Wer mehr ändert als andere, wer nachhaltiger lebt,wird zum Vorreiter, führt damit den lebenden Beweis vor, dass ein bescheidenes und verantwortbares Leben möglich und glücklich macht!"


"Einfach öko"
ISBN 978-3-86581-836-2


Ein herzliches  Dankeschön an den oekom- Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Samstag, 12. August 2017

Goldrute


Mein heutiger Spaziergang führte mich an der, sanft im im Wind wehenden, Goldrute vorbei. Ein paar dieser prächtigen Blütenstängel durften mit nach Hause. In der alten großen Glasflasche (mein neuester Flohmarktfund) platziere ich die vielverzweigten Stängel auf der Terrasse. Immer an meiner Seite das Katertier... neugierig beschnuppert er mein Mitbringsel.

Samstag, 5. August 2017

Hochsommer


Der Hochsommer hat seinen Höhepunkt erreicht. Temperaturen um die 35 Grad. Und derzeit bin ich sehr froh, wenn ich mich wochentags nach der Arbeit zuhause im Haus aufhalten kann. Das ich einmal sagen würde "Es ist mir zu heiß"...
 Heute habe ich dafür schon die angehmen Morgenstunden mit lesen im Schatten der Pergola verbracht. Der Ausblick von hier ist momentan wunderschön, da man direkt auf ein Sonnenblumenfeld schaut. 
Im Garten blühen nun Sonnenhut, Phlox, Eibisch und die ersten Hebstanemonen. Für Morgen hat die Wettervorhersage Abkühlung versprochen...

Und während der Sohnemann, der nach seiner Ferialarbeit die Ferien, das Mopedfahren, den See oder das Freibad...die absolute Freiheit genießt...und kaum zuhause ist :)
genießt das Töchterlein die Ferien mit langem Schlafen, Musikhorchen und malen...

 

 Ich wünsche Euch heute noch ein schattiges Plätzchen zum Seele baumeln lassen...