Sonntag, 25. Februar 2018

Vom Glücklich sein





„Wenn man glücklich sein will, muss es aus dem eigenen Inneren kommen
 und nicht von einem anderen Menschen.“
 (Astrid Lindgren)






Ich mag so kleine Spielereien mit diversen Naturmaterialien. Da vergesse ich alles um mich herum und bin ganz bei mir... ohne irgend etwas bezwecken zu müssen...
...und dennoch staune ich jedesmal was daraus alles entsteht :)
  

Ich wünsche euch einen sonnigen, wenn auch bitterkalten, Sonntag!
Petra 


Samstag, 24. Februar 2018

Buchvorstellung: Erdenfrau

... ein Titel der mich gleich angesprochen hat!



Dieses Buch richtet sich an uns Frauen, über das Wiederfinden unserer spirituellen Wurzen und eines weiblichen Weltbildes. 
Das Erkennen, was aus diesen Wurzeln über Jahrhunderte, in einer sehr stark geprägten patriachalen Welt, gemacht wurde. Das viele Rituale von der Kirche als "Aberglaube" abgewertet und verteufelt wurden. Hingegen wurden die Riten der Kirche als alleinig erlaubter "Glaube" festgeschrieben und vor allem jene Frauen, die sich nicht unterordnen wollten, als sogenannte "Hexen", vom Beginn der Neuzeit an über drei Jahrhunderte, verfolgt, gefoltert und ermordet.

"...damit Frauen sich wieder erinnern, dass sie nicht aus einer männlichen Rippe erschaffen wurden!"  (Tina Vidal)
Die beiden Autorinnen, Elisabeth Mayer und Renate Fuchs-Haberl führen uns in ihrem Buch außerdem durch die acht Phasen des Jahreskreises.
Die acht Phasen:
Lichtmess, Frühlings-Tagundnachtgleiche, Maifest, Sommersonnenwende, Schnitterin, Herbst- Tagundnachtgleiche, Allerheiligen- Allerseelen und Wintersonnenwende
 Sie  beschreiben anhand dieser Wandlungsphasen die Qualität der jeweiligen Jahreszeit und vermitteln altes Frauenwissen zu uralten Bräuchen, spirituellen Ritualen, Heilmitteln aus heimischen Pflanzen und Rezepten für Speisen und Naturkosmetik.

Sehr interessant finde ich, dass sich Renate Fuchs-Haberl intensiv mit der Matriachatsforschung
auseinandergesetzt hat und diese Erkenntnisse in dieses Buch einfließen lässt.

 Heide Göttner- Abendroth, Philosophin und Begründerin der modernen Matriachatsforschung:
"Matriarchale soziale und geistige Kultur beruht auf dem Grundsatz, dass die Menschheit aus Zwei besteht, aus zwei gleichwertigen Geschlechtern...
Der matriarchale Begriff von Göttlichkeit ist immanent, denn die gesamte Welt wird als göttlich betrachtet – und zwar als weiblich göttlich. Dies belegen alte Vorstellungen von der Göttin als Universum, die Schöpferin ist, und der Mutter Erde, die alles Lebendige hervorbringt. Deshalb besitzt alles Göttlichkeit: jede Frau und jeder Mann, jedes Tier und jede Pflanze, der kleinste Stein und der größte Stern. In einer solchen Kultur ist alles spirituell. Es gibt keine Trennung zwischen dem Sakralen und dem Profanen. Im alltäglichen Leben ist jede Handlung, wie Säen, Ernten, Kochen, Weben, Reisen, zugleich ein bedeutungsvolles Ritual.
Auf diese Weise kann matriarchale Spiritualität alles und jedes durchdringen und wird wieder ein normaler Teil aller Tage werden. Zugleich zeigt sich in ihr das Prinzip der matriarchalen Toleranz, denn niemand muss »an etwas glauben«. Es gibt kein Dogma, keine Lehre auf dem Boden »heiliger« Bücher, sondern die unaufhörliche, vielfältige Feier des Lebens und der sichtbaren Welt."

(Quelle:OYA:Der egalitäre Weg)

Fazit:

Ein sehr gelungenes Buch!
Alle acht Phasen des Jahreskreises werden interessant und kompakt erklärt, dazu gibt es eine jede Menge toller Rezepte!


ERDENFRAU
Heilpflanzen, Rituale und Rezept im Wandel der Jahreszeiten
ISBN 978-3-7020-1703-0
192 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 22x22cm, Hardcover



Ein herzliches Dankeschön an den Leopold-Stocker-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar
zur Verfügung gestellt hat!



Sonntag, 11. Februar 2018

Sonne und Energie tanken


Gleich nach dem Mittagessen haben wir uns aufgemacht und sind ein Stück an der Traun entlang gewandert. Wir hatten Glück und erwischten ein paar Sonnenstunden. Die Schneerosen strecken ihre Blüten zuversichtlich zwischen dem Buchenlaub hervor. Immer wieder bin ich, unabhängig von der Jahreszeit, überwältigt von der Schönheit dieser Gegend. Hier kann ich gut Kraft und Energie tanken!


Und immer wieder gibt es irgendwas Besonderes zu entdecken... man muss nur genau hinsehen.
Die Schaukel gibt es schon länger... und steht seit heute auf meiner : To do -Liste :)


Wieder (ich: ziemlich verschwitzt) zu Hause haben wir uns dann noch einen Marmorgugelhupf gebacken.

Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Samstag, 13. Januar 2018

Frühlingsgefühle und Good News :)

Es juckt einen doch schon in den Fingern, wenn ich an den Frühling und ans Aussamen und Pflanzen denke...aber etwas gedulden sollte ich mich dann doch noch...es ist noch viel zu bald.
Dennoch habe ich heute den hölzernen Topfpressenformer herausgeholt und schon ein paar Anzuchtstöpfchen aus Papier gedreht.


Und nachdem ich mich gestern den ganzen Vormittag mit Warten und Untersuchungen im Krankenhaus gedulden musste... 
und ich habe sehr gute Nachrichten: Die Herzfunktion hat sich gebessert :) :) :) :) 
....

...habe ich mich nachher mit einer Schneerose "belohnt"... und die macht sich gut in Omas Schmalztopf!


Ich wünsche euch ein gemütliches Wochenende!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Dienstag, 9. Januar 2018

Kortison: Fluch oder Segen ...

In den letzten Tagen fühle ich mich gar nicht gut...
 die Kortisontherapie hat mich vollkommen eingenommen!
Ich kann nur mehr maximal vier bis fünf Stunden (bedingt durch den hohen Cortisolspiegel) schlafen. Manchmal stehe ich um 3Uhr in der Früh auf, weil ich so hellwach bin und gehe bügeln oder putze Küchenläden (so blitzblank sauber und ordentlich und strukturiert eingeräumt wie jetzt war unser Haus noch nie)...
Aber das Schlimmste für mich gerade ist, in der Früh in den Spiegel zu schauen und ein fremdes Gesicht blickt mir entgegen. Mein Gesicht und mein Nacken sind seit einer Woche stark angeschwollen und ich bin sehr blass. Dies ist auch so eine blöde Nebenwirkung des Kortisons und nennt sich Cushing-Syndrom.
Oh, und ich bin "launisch"... nein, dass ist noch untertrieben... meine drei Liebsten haben es gerade nicht einfach mit mir...DANKE für euer Verständnis und vorallem Geduld!

Aber ... es könnte alles schlimmer sein... und es gibt auch viel Positives dabei... mein "neugewonnener Tatendrang" :) , keine Gelenksschmerzen mehr, keine Kopfschmerzen mehr und ich bekomme wieder besser Luft.

Und ich werde lernen mit dieser Autoimmunerkrankung zu leben...
denn ich liebe mein Leben...
 denn jeder Tag ist kostbar und nicht selbstverständlich!

Samstag, 30. Dezember 2017

Jahresrückblick 2017

Ihr Lieben aus Fern und Nah,
das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und etliche schöne Momente
 zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht und lassen mich in manch´ dunklen und kräfteraubenden Stunden Kraft und Zuversicht schöpfen!

Mit diesem Rückblick möchte ich mich bei Euch recht herzlich bedanken,
für Euer Interesse an "NaturNah" und Eure netten und inspirierenden Kommentare.

Ich freue mich auf ein schönes neues Jahr mit vielen tollen und interessanten Momenten und Begegnungen!

Und mein Motto für 2018:




In diesem Sinne: Gebt gut auf Euch acht,
Petra